Wussten Sie, dass es einen „Hast du gepupst? Tag“ gibt? Oder einen „Internationalen Matsch-Tag“? Nein? Ich auch nicht und ich glaube, grundsätzlich ist das gar nicht so schlimm, aber es ist interessant und witzig zu wissen, dass es solche Tage gibt. Um genau zu sein gibt es 365 solcher Tage und oft ist an einem Tag nicht nur einer Sache oder Idee gedacht, sondern gleich mehreren. Am 10. Februar zum Beispiel ist der „Regenschirm Tag“, „Tag der Plimsoll-Marke (Höchstlademarke am Schiff)“, „Tag der Frischkäse-Brownies“, „Tag der doofen Nuss“, „Internationaler Tag des Feuerlöschers“ und der „Tag der Kinderhospizarbeit“. An diesem Tag durften wir zu Wort kommen.
Vor allem mein Göttergatte freut sich sehr, dass er auch mal was sagen durfte, was abgedruckt wird. Das Interview wurde über die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München ermöglicht und Ricardo Vizcaino hat mit sehr viel Feingefühl unser Gespräch aufs Papier gebracht. Auf neun Seiten erzählt er unsere Geschichte und führt am Ende aus, warum der Tag der Kinderhospizarbeit für Familien wie unsere so wichtig und wertvoll ist.
Einen kurzen Auszug aus dem Interview finden Sie hier:
„Man
fühlt sich wie ein Aussätziger?
Dinger: Ja,
genauso fühle ich mich. Wir sind die mit dem
anderen Mutter haben
Frühstück getroffen, aber mich
Dinger: Ich
wurde das nicht ganz so sehen. Als Aussätziger
abgelehnt wird, am Rand
Persönlichkeit her nicht. Wir gehen
um. Einmal, um
immer wieder fragen zu
Kind schon tot oder wie geht’s euch denn eigentlich?
Zum anderen auch, um auch am Leben teilzunehmen.
Dinger: Aber
klar: Irgendwann werden Sie auch einfach
Dinger: Worüber
wollen Sie sich mit uns auch unterhalten?
Dinger: Über
den Englisch-Lehrer? Sie dürften bei uns
essen. Da wird auch mal über
diskutiert. Das kann
Besuch haben, der vielleicht
Sie auch mal in eine Phase des Lamentierens?
Dinger: Ich
habe noch nie über irgendwas lamentiert. Das
etwas, was ich überhaupt
immer denke: Du
gerade Scheisse findest.
Dinger: Das
macht die Katharina auch nicht gesund,
frage: Warum eigentlich?
mit Karl Valentin: Ich freue mich,
freue, regnet es auch.
ist aktuell das Verhältnis zwischen guten
schlechten Momenten?
Dinger: Die
guten Momente sind inzwischen wirklich rar.
man nicht mehr sagen
nur Phasen, wo sie
macht natürlich mürbe.
schwer fiel der Schritt, sich Hilfe von Pflegediensten
und der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz
München zu holen?„


