Naja, um ehrlich zu sein – eigentlich ist es gar kein richtiges Karottenbrot, was es hier zum Abendessen für unser Sondenkind gibt. Die Idee, die dahinter steckt ist die typische Brotzeit, die in vielen Familien am Abend Standard ist. Brot mit Butter und Käse oder Wurst.
Nun war es mir zu umständlich, Brot zu pürieren und die Nährwerte in der Wurst – naja, lassen wir das… Also half mal wieder Kopf schief halten und überlegen, wie ich die Grundidee sondentauglich umsetzen könnte.
Brot besteht in erster Linie aus Getreide. Es gibt freundlicherweise einige Hersteller, die gut lösliche Getreideflocken in ihrem üblichen Repertoire der Babynahrung anbieten. Das Equivalent für Brot war also gefunden.
Statt der Butter, kommt Rapsöl, Olivenöl oder auch mal Leinöl ins Essen. Jedes Öl hat eine etwas andere Komponente und geschmacklich kann man so auch abwechseln.
Dann wurde es etwas schwieriger, und um es vorweg zu nehmen: Das mit dem Käse muss ich noch üben. Wurst – naja, außer Fett und Salz finde ich da nicht richtig viel, was ich als ausgesprochen wertvoll bezeichnen würde. Wie wäre es also mit Butterbrot und Rohkost als Alternative? Na und das geht wiederum leicht. Gemüse gibt es gut zerkleinert in der für uns richtigen Menge schon im Glas in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dann kommt noch eine Prise Salz dazu (im Gegensatz zu den meisten Menschen hat unsere Maus einen Natriummangel) und schon ist das Essen angerichtet.
Wir bereiten es im Thermomix zu, aber die Flocken sind so gut löslich, dass das auch ohne das Wundertöpfchen tadellos funktioniert. Wir nehmen für einen Meßbecher Flocken ca. 190 ml Wasser bzw. Tee. Will man das als Brei zum Löffeln zubereiten, nimmt man einfach entsprechend weniger Wasser. In der Konsistenz, die wir zubereiten, kann der erste Schluck bequem oral aus dem Breisauger oder einem geeigneten Becher probiert werden.

