Neulich wollten wir wissen, wo die Windeln für unsere Tochter eigentlich produziert werden und haben zu diesem Zwecke mal ausnahmsweise die Packung genauer angesehen und auch den Text gelesen, der da sehr klein und unscheinbar geschrieben steht. Wir reden von Windeln, ganz normalen Kinderwindeln, also solchen, die man nutzt, wenn die üblichen Windeln, die man so landläufig kaufen kann, nicht mehr passen.
Mal abgesehen davon, dass es eine Beschreibung gibt, wie man die Windel richtig anlegt, habe ich noch einen weiteren, wirklich sehr interessanten Tipp gefunden, den ich gerne weitergebe, da ich davon ausgehe, dass kaum jemand liest, was auf den Packungen steht.
Warum auch? Wickeln kann man einfach, wenn man ein Kind bekommt. Wer noch nie vorher gewickelt hat, wird im Krankenhaus oder von der Nachsorgehebamme selbstverständlich angeleitet, ist ja auch nicht schwer: Windel unter den Po, rechts und links Klebestreifen festpappen und gut ist. Wer es ganz gut macht, sieht zu, dass die Gummibündchen an den Beinen schön sitzen, aber nochmal nachzulesen, wie es geht oder überhaupt darüber nachzudenken, ob da eine Anleitung auf der Packung sein könnte, darauf wäre ich wirklich nie gekommen.
Aber wo ist jetzt der Life-Hack? Tatsächlich steht doch auf der Packung, man soll vor dem Anlegen der Windel selbige wie ein Handtuch auswringen, damit der Saugkörper aktiviert wird und sich die Saugleistung dadurch verbessert. Geschaut habe ich wie ein LKW, aber wir haben es probiert. Was soll ich sagen? Es ist wirklich ein großer Unterschied! Die Windeln saugen noch viel besser als zuvor und mir ist ein Rätsel, warum mir das neun Jahre lang niemand erzählt hat.

