Letzte Woche ist der Wochenplan wegen Krankheit entfallen. Tatsächlich haben wir Erwachsenen hier kaum etwas gegessen. Die ersten Tage haben wir uns mit Hühnersuppe über Wasser gehalten, für die Hummel konnte ich zum Glück noch gut vorkochen, bevor es mich völlig zerlegt hatte.
Auch sie hatte Hühnersuppe und gegen den Durchfall, der zwangsläufig mit der Antibiose kam, hab ich fleißig Morosuppe gekocht. Zwei Portionen hatte ich noch eingefroren, für den Rest hat freundlicherweise eine Nachbarin einen Sack Möhren vorbei gebracht. Dadurch ist es uns immerhin gelungen, dass der Dünnpfiff einigermaßen beherrschbar blieb.

Wir sind immer noch etwas angeschlagen und ich werde auch in der nächsten Woche noch etwas reduziert arbeiten müssen; bitte also um Verständnis, wenn meine Antworten noch länger dauern, als gewohnt.

Die Hummel ist auch wieder auf dem steilen Weg der Besserung, wir geben auch ihr noch ein wenig Zeit und hoffen, dass sie ab Dienstag wieder einen Schulbesuch wagen kann.

Übrigens war mir in der Zeit unserer Erkrankung die Kalorienzufuhr bei unserer Tochter völlig schnurzegal. Krank verstoffwechselt der Körper ohnehin anders und weniger effizient, es macht also gar keinen Sinn, möglichst viele Kalorien in den Körper zu pumpen. Viel wichtiger ist, dass der Verdauungstrakt möglichst wenig belastet ist und dass genügend Vitamine und Nährstoffe aufgenommen werden. Für alles andere und den Kostaufbau ist die Zeit der Genesung da. So klappt es auch insgesamt schneller mit dem gesund werden.
Und noch eine Sache ist ganz wichtig: Trinken, trinken, trinken und nochmal trinken, heißt für Sondenpatienten: Etwa 10 bis 20% mehr an Flüssigkeit darf es in 24 Stunden sein, um das Sekret flüssig zu halten und Verluste durch Fieber und Durchfälle auszugleichen.

Gerne könnt Ihr kostenfrei über meine Homepage das Merkblatt zur Flüssigkeitszufuhr herunterladen: https://besonders-gesund.de/downloads/

Von Veröffentlicht: 25. Januar 2026Kategorien: Wochenpläne